Wehrmacht großer Nachlass aus dem Besitz General der Kavallerie Freiherr Kreß von Kressenstein 

Stahlhelm M 18 mit 2 Emblemen. Es handelt sich hierbei um einen alten Stahlhelm aus der Reichswehr, welcher 1935 in die Wehrmacht übernommen wurde. Der Helm hat die frühe apfelgrüne Reichswehr/Wehrmachtslackierung, diese ist zu ca. 95 % erhalten. Rechts der Hoheitsadler in sehr gutem Zustand, allerdings wurde der Helm zur Beerdigung 1957 entnazifiziert, links das Wappenschild zu 99 % erhalten. Innen mit dem alten 3-teiligen Lederfutter am Blechring. Der Kinnriemen mit Kippverschluss, Kopfgröße ca. 57. innen schön gestempelt it Hersteller "1927" und "R.R. 7". Hinten mit schöner Trägerbezeichnung "v. Kr. R.R. 7" (als damaliger Kommandeur des Reiter-Regiments Nr. 7) , Nur leicht getragen, abgesehen von dem entfernten HK im Zustand 2+.

Franz Freiherr Kreß von Kressenstein, geboren am 23.7.1881 in Augsburg, gestorben 14.1.1957 in Planegg. Eintritt in die Bayerische Armee 1900 als Fahnenjunker, 1902 Beförderung zum Leutnant. Im 1. Weltkrieg als Rittmeister zuletzt als 1. Generalstabsoffizier der bayerischen Kavallerie-Division. Übernahme in die Reichswehr, 1926 Beförderung zum Oberstleutnant. Ab 1928 Kommandeur des Reiter-Regiments 7. 1933 Beförderung zum Generalmajor und Chef des Stabes des Gruppenkommandos 1. 1935 Kommandeur der 14. Division und Beförderung zum Generalleutnant. Am 1.10.1936 Beförderung zum General der Kavallerie und Ernennung zum Kommandierenden General des XII. Armeekorps und Befehlshaber im Wehrkreis XII, Wiesbaden. Am 28.2.1938 aus dem aktiven Dienst verabschiedet it der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Reiter-Regiments 17.
Freiherr Kreß von Kressenstein starb am 14.1.1957 in Planegg die Beerdigung erfolgt mit allen militärischen Ehren.
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