Dr. Frank Wernitz: Das Eiserne Kreuz 1813 - 1870 - 1914 - Geschichte und Bedeutung einer Auszeichnung

Verlag Militaria. 2 Farbbildbände mit Schuber, 864 Seiten, ca. 1500 Farbfotos, zeitgenössische SWFotos und Abbildungen, Leinen gebunden mit Schutzumschlag. Format: 29,5×26 cm.

Durch dieses 864-seitige, zweibändige Werk, das auf jahrelanger Forschungstätigkeit in deutschen Archiven beruht, erscheint das Eiserne Kreuz 1813–1871–1914 in völlig neuem Licht. Vor allem die Akten der Königlich Preußischen Generalordenskommission (GOK), im Staatsarchiv der ehemaligen DDR jahrzehntelang quasi unter Verschluss und erst nach der Wiedervereinigung im Preußischen Staatsarchiv Berlin endlich einsehbar, enthielten außergewöhnliche Dokumente, die bisher unbekannte Sachverhalte offenbarten. Der Autor versteht es, mit kühlem Sachverstand, bei gleichzeitiger geschichtlicher Anteilnahme zeitgeschichtliche Vorgänge neu zu werten, sie eindeutig zu dokumentieren und in einen bildlich-grafischen Kontext zu stellen. Der Textband wird durch einen umfangreichen Bildband ergänzt. Durch die darin definierten „Typologien“, das sind umfangreiche Tafelteile mit Abbildungen im Maßstab 2 : 1, wird dem Leser ein Detailreichtum von drei Generationen des Eisernen Kreuzes und deren Varianten geboten – insgesamt mehr als 330 Stücke –, den man bisher nicht einmal erahnen konnte. Diese Typologien stützen sich vor allem auf die bislang nicht öffentlich gezeigten Sammlungen der Stiftung Deutsches Historisches Museum Berlin, des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr Dresden, des Bayerischen Armeemuseums Ingolstadt und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, in deren Obhut sich die weitgehend komplett erhaltene ehemalige Sammlung Max Aurich befindet.
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