Wehrmacht - Standarte des Panzerabwehr Abteilung 37
Es handelt sich hierbei um eine der ganz wenigen noch vollständig erhaltenen Bataillonsfahnen der Wehrmacht, bestehend aus dem gekürzten Fahnenstock, dem Fahnentuch, Fahnenspitze, Fahnenband und dem Fahnenring. Das Fahnentuch aus rosa Seide, umlaufend mit silbernen Fransen aus Aluminiumgespinst. Maße ca. 51 x 69 cm. Beide Seiten zeigen das Eiserne Kreuz, im Zentrum handgestickt der Hoheitsadler im Eichenlaubkranz, in den 4 Ecken jeweils ein Hakenkreuz. Das Fahnentuch ist komplett auf die Fahnenstange aufgenagelt, die Nägel und die unterlegte Silberlitze ebenfalls original. Der gekürzte Fahnenstock aus geschwärzter Eiche. Unter dem Fahnentuch der versilberte Fahnenring mit Gravur "Pz.Abw.Abt 37". Oben das Fahnenband aufgeknotet, Aluminiumgewebe, seitlich schwarz/weiß/rot abgesetzt, an den Enden mit Quasten. Beide Enden mit den versilberten Banderolen Hoheitsadler, Eichenlaubrahmen und dem Datum "16. März 1935" (= Tag der Verkündung der Wehrfreiheit) und "16. März 1936" (= die Wiedereinführung der deutschen Wehrpflicht, Stiftungstag der Truppenfahnen). Die Fahnenspitze aus Aluminium, auf der Unterseite mit Hersteller ".. Kraas.." , seitlich verschraubt.
Die Bataillonsfahne hat leichte Gebrauchsspuren und befindet sich in sehr schönem Zustand.
Komplette Truppenfahnen der Wehrmacht sind nur ganz selten zu finden. Ein bedeutendes Stück von musealem Wert.
Die Panzer-Abwehr-Abteilung 37 wurde am 15. Oktober 1935 in Mühlhausen, im Wehrkreis IV, aufgestellt. Die Abteilung entstand durch Abgaben der Panzer-Abwehr-Abteilung 3. Die Abteilung wurde nach der Aufstellung der 1. Panzer-Division unterstellt. Am 6. Oktober 1936 wurde die Abteilung in Panzer-Abwehr-Abteilung 29 umbenannt. Dafür wurde die bisherige Panzer-Abwehr-Abteilung 29 in Panzer-Abwehr-Abteilung 37 umbenannt. Die Abteilung war jetzt vorläufig in Kassel, im Wehrkreis IX, stationiert. 1936 leistete die Abteilung Abgaben zur Neuaufstellung der Panzer-Abwehr-Abteilung 38. 1937 wurde die Abteilung fest in Eisenach, im Wehrkreis IX, stationiert. Die Abteilung blieb weiter der 1. Panzer-Division unterstellt. Bei der Mobilmachung wurde die Abteilung durch die 2. Kompanie vom MG-Bataillon 59 auf vier Kompanien verstärkt. Am 15. März 1940 wurde die 3. Kompanie mit der 1. Kompanie der Panzerabwehr-Abteilung 27 ausgetauscht. Am 1. April 1940 wurde die Abteilung zur Panzerjäger-Abteilung 37 umbenannt.
Zum Stand vom 30.4.1939 war die Wehrmacht mit insgesamt 930 Truppenfahnen ausgestattet, davon waren 290 Fahnen der Infanterie, 251 der Artillerie, jedoch nur 115 für die Panzer- und Panzerabwehrtruppe, die Panzer Regimenter hatten jeweils 3 Bataillonsstandarten, die Panzerabwehr Abteilungen jeweils 1 Standarte. Die meisten Truppenfahnen und Standarten befanden sich zu Kriegsende 1945 im Zeughaus in Berlin, wo sie von der Roten Armee erbeutet und zu ihrer Siegesparade auf dem Roten Platz in Moskau verwendet wurden. Die meisten Truppenfahnen der Wehrmacht, die sich erhalten haben, befinden sich heute in diversen Militärgeschichtlichen Museen in Rußland, USA, England und Deutschland. Nur ganz wenige Stücke befinden heute sich in privaten Sammlungen, in über 35 Geschäftsjahren sind uns keine 10 komplette Standarten in privater Hand bekannt.
Die Bataillonsfahne hat leichte Gebrauchsspuren und befindet sich in sehr schönem Zustand.
Komplette Truppenfahnen der Wehrmacht sind nur ganz selten zu finden. Ein bedeutendes Stück von musealem Wert.
Die Panzer-Abwehr-Abteilung 37 wurde am 15. Oktober 1935 in Mühlhausen, im Wehrkreis IV, aufgestellt. Die Abteilung entstand durch Abgaben der Panzer-Abwehr-Abteilung 3. Die Abteilung wurde nach der Aufstellung der 1. Panzer-Division unterstellt. Am 6. Oktober 1936 wurde die Abteilung in Panzer-Abwehr-Abteilung 29 umbenannt. Dafür wurde die bisherige Panzer-Abwehr-Abteilung 29 in Panzer-Abwehr-Abteilung 37 umbenannt. Die Abteilung war jetzt vorläufig in Kassel, im Wehrkreis IX, stationiert. 1936 leistete die Abteilung Abgaben zur Neuaufstellung der Panzer-Abwehr-Abteilung 38. 1937 wurde die Abteilung fest in Eisenach, im Wehrkreis IX, stationiert. Die Abteilung blieb weiter der 1. Panzer-Division unterstellt. Bei der Mobilmachung wurde die Abteilung durch die 2. Kompanie vom MG-Bataillon 59 auf vier Kompanien verstärkt. Am 15. März 1940 wurde die 3. Kompanie mit der 1. Kompanie der Panzerabwehr-Abteilung 27 ausgetauscht. Am 1. April 1940 wurde die Abteilung zur Panzerjäger-Abteilung 37 umbenannt.
Zum Stand vom 30.4.1939 war die Wehrmacht mit insgesamt 930 Truppenfahnen ausgestattet, davon waren 290 Fahnen der Infanterie, 251 der Artillerie, jedoch nur 115 für die Panzer- und Panzerabwehrtruppe, die Panzer Regimenter hatten jeweils 3 Bataillonsstandarten, die Panzerabwehr Abteilungen jeweils 1 Standarte. Die meisten Truppenfahnen und Standarten befanden sich zu Kriegsende 1945 im Zeughaus in Berlin, wo sie von der Roten Armee erbeutet und zu ihrer Siegesparade auf dem Roten Platz in Moskau verwendet wurden. Die meisten Truppenfahnen der Wehrmacht, die sich erhalten haben, befinden sich heute in diversen Militärgeschichtlichen Museen in Rußland, USA, England und Deutschland. Nur ganz wenige Stücke befinden heute sich in privaten Sammlungen, in über 35 Geschäftsjahren sind uns keine 10 komplette Standarten in privater Hand bekannt.